SIE ERREICHEN UNS:

Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg
Europäische Union
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

Das Vorhaben wurde gefördert durch die Europäische Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung – sowie
das Land Baden-Württemberg. Verwaltungsbehörde des RWB-EFRE-Programms: Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz: www.rwb-efre.baden-wuerttemberg.de

 

Teilnehmer bewerten 1. VDI-Strategiekongress "Additive Manufacturing" mit Note 1,6

03.04.2017

Der 1. VDI-Strategiekongress "Additive Manufacturing" hat neue Akzente gesetzt und ist auf durchweg positive Resonanz gestoßen. In einer Befragung gaben die Teilnehmer der Veranstaltung vom 21. und 22. März 2017 in Stuttgart im Schnitt die Note 1,6. Die Organisatoren sind hoch zufrieden.

Die Akteure und Organisatoren des ersten Strategiekongresses zu Additive Manufacturing
Die Akteure und Organisatoren des ersten Strategiekongresses zu Additive Manufacturing

Das VDI Wissensforum zuständig für die Veranstaltungen des Vereins Deutscher Ingenieure hat gemeinsam mit automotive-bw und der der Leichtbau BW GmbH den Strategiekongress Additive Manufacturing (AM) ins Leben gerufen. Mit diesem Kongress bot sich erstmalig für Entscheider und Führungskräfte eine Plattform, auf der das Thema ganzheitlich und strategisch diskutiert wurde. Hauptthemen waren Technologien, neue Geschäftsmodelle und globale Produktionsverbünde 4.0.

Diese Ausrichtung traf den Nerv der Teilnehmer. In ihrem Feedback lobten sie das hohe Niveau der Veranstaltung sowie die Auswahl an Themen und Referenten. Sie befanden auch den konzeptionellen Ansatz des Programms für sehr gelungen und sprachen sich für eine Fortführung des Formats aus.

Große Aufmerksamkeit der Teilnehmer für die einzelnen Referate und Beiträge beim 1. VDI-Strategiekongress AM in Stuttgart  -(Bildquelle: Georg Schöpf / Fachmagazin „Additive Fertigung“ – x-technik IT & Medien GmbH)
Große Aufmerksamkeit der Teilnehmer für die einzelnen Referate und Beiträge beim 1. VDI-Strategiekongress AM in Stuttgart -(Bildquelle: Georg Schöpf / Fachmagazin „Additive Fertigung“ – x-technik IT & Medien GmbH)

Bei der Podiumsdiskussion zum Abschluss des Kongresses mit dem Thema "Kooperationen und Zusammenarbeitsmodelle für globale Produktionsverbünde 4.0" hoben die Teilnehmer die Chancen der Digitalisierung von Wertschöpfungsketten auch im Hinblick auf firmenübergreifende Prozesse hervor.

Im Fokus stand die Frage nach neuen Geschäftsmodellen durch AM, die mitunter radikale Änderungen in der Produktion mit sich bringen. Kernaussagen der Diskutanten waren: Es werden sich Leistungsschwerpunkte zunehmend von den produzierenden zu den entwickelnden Bereichen durch AM hin verlagern. Wichtig für den Standort Deutschland und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sind daher aus ihrer Sicht, in Additive Manufacturing zu investieren.

Die Vorträge des Kongress befassten sich unter anderen mit Themen wie Anforderungen an AM für die Produktion der Zukunft, neuen Wege zum erfolgreichen Geschäftsmodell durch Additive Manufacturing im Mittelstand sowie der Einfluss auf Wertschöpfungsketten und Märkte. Die Referenten verwiesen unter anderem auf veränderte Arbeitsweisen und Prozesse für Ingenieure durch AM beim Prototypenbau und Entwicklung hin.

Nach dem Erfolg 2017 soll die Veranstaltung im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Am 15. und 16. Mai 2018 laden der VDI, automotive-bw und Leichtbau BW erneut ins Maritim Hotel nach Stuttgart ein.