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Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg
Europäische Union
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

Das Vorhaben wurde gefördert durch die Europäische Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung – sowie
das Land Baden-Württemberg. Verwaltungsbehörde des RWB-EFRE-Programms: Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz: www.rwb-efre.baden-wuerttemberg.de

 

Erholung auf dem europäischen Automobilmarkt

04.03.2014

Für die europäischen Autohersteller gibt es nun Anzeichen einer Erholung auf dem europäischen Markt. – Daimler legt nach starkem Jahresauftakt weiter zu.

Der Absatz des Autoherstellers Daimler ist auch im Februar in einem zweistelligen Bereich gestiegen, berichtete Daimler-Chef Dieter Zetsche am Montag. Zurzeit herrsche eine große Nachfrage, konkrete Zahlen will Daimler in den kommenden Tagen vorlegen.
Wenn auch der Markt in Europa schon von den USA und China abgelöst wurde, bleibt Westeuropa mit rund 16 Prozent Weltmarktanteil ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Hersteller. Sie erhoffen sich, dass der europäische Markt 2014 wieder zu sich kommt. „Vor allem Westeuropa scheint die Talsohle hinter sich zu lassen“, sagte VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler angesichts des guten Jahresauftakts. Der Branchenverband VDA rechnet für Westeuropa mit einem Absatzplus von zwei Prozent.

Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) erwartet sogar ein Plus von vier Prozent. Nach seiner Einschätzung habe sich die Lage einiger Schuldenländer stabilisiert und erholt. "Selbst die Massenhersteller mit hoher Europa-Abhängigkeit wie Fiat, Renault, Peugeot-Citroën, Opel und Ford Europa können durch die schrittweise Verbesserung der Märkte in Südeuropa dem Ende der Verlustjahre entgegensehen", so Dudenhöffer.

Andere Experten warnen vor zu großen Erwartungen. Stefan Bratzel, Leiter des Studiengangs Automotive Management an der FH Bergisch Gladbach, sieht es realistisch und beschreibt die Lage als sehr stabil. Der Wissenschaftler glaubt, dass Europa nur gering zum Wachstum des Weltmarkts beitragen, aber nicht seine Bedeutung verlieren werde. Die Zukunft der Automobilindustrie liegt nach wie vor in den USA und China.

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